Ihr Team für Inkassoverfahren in Braunschweig

I. Ärzte

Wir sprechen Ihre Sprache

Sie sind Freiberufler genau wie wir. Die Probleme, die Sie beschäftigen, sind uns verraut. Im Rahmen unserer Tätigkeit für die PVS Geschäftsstellen Braunschweig und Göttingen betreuen wir eine Vielzahl von Ärztinnen und Ärzten bei der Realistierung ihrer Orivatliquidationen. In diesem Rahmen führen wir auch Musterprozesse durch alle Instanzen, um Grundsatz- entscheidungen zu gravierenden Fragen des ärztlichen Gebührenrechts zu erwirken (unter anderem zu § 6a GOÄ und zum Zielleistungsprinzip).

Wir haben Erfahrungen mit den verschiedenen Formen der ärztlichen Zusammenarbeit sowie Auseinandersetzungen von Gemeinschaftspraxen und sind mit dem Vertragsarztrecht und den hiermit zusammenhängenden Problemen vertraut.

II. Inkasso allgemein – wir realisieren Ihre Forderungen

Was Sie tun können, um Ihre Forderungen erfolgreich durchzusetzen:

Wesentlich für eine erfolgreiche Durchsetzung Ihrer Forderungen ist ein frühzeitiges und konsequentes Vorgehen. Dies beginnt bereits mit der Rechnungsstellung: Die Rechnung sollte mit Abschluss der von Ihnen erbrachten Leistungen oder mit der Lieferung der Waren gestellt werden und so übersichtlich wie möglich gestaltet werden.dass Ihnen der Schuldner die Mehrkosten für die Einschaltung eines Inkassobüros nicht erstatten muss. Wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet, so überwachen wir für Sie die jeweils laufenden Fristen und stellen sicher, dass Ihnen keine prozessualen Nachteile entstehen.

Wir empfehlen, in jede Rechnung folgenden Hinweis aufzunehmen:

„Erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung keine Zahlung, geraten Sie § 286 Abs. 3 BGB auch ohne Mahnung in Verzug. In diesem Fall müssen Sie auf den Rechnungsbetrag gemäß § 288 BGB Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten (wenn Sie nicht Verbraucher sind, 8 Prozentpunkten) über dem jeweiligen Basiszins zahlen. Weiter haben Sie auch den weiteren Verzugsschaden wie z. B. Mahn-, Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen.“

Achten Sie beim Versenden von Rechnungen und Mahnungen darauf, dass der Zugang der Schreiben auch nachgewiesen werden kann. Spätestens die zweite Mahnung sollte per Einwurfeinschreiben versandt werden. Bei Mahnungen sollten Sie zudem immer eine Kopie der Rechnung beifügen oder in der Mahnung die erbrachten Leistungen wie in der Rechnung nochmals aufstellen.

Wenn Sie in einer außergerichtlichen Mahnung eine Frist setzen, sollte der nächste Schritt spätestens eine Woche nach Ablauf der Frist eingeleitet werden. Drohen Sie also nicht zu früh mit der Einschaltung eines Inkassobüros, eines Anwalts oder des Gerichts, wenn Sie diesen Schritt tatsächlich noch nicht gehen wollen, da anderenfalls Ihre Glaubwürdigkeit leidet und weitere Mahnungen vom Schuldner nicht mit dem nötigen Ernst beachtet werden.

Um zu verhindern, dass Ihnen unnötige Kosten entstehen, sollten Sie vor Einschaltung des Anwalts selbst mindestens eine Mahnung versandt haben.

Vorteile der Einschaltung eines Anwalts:

Häufig wirkt eine anwaltliche Mahnung Wunder, da sie dem Schuldner signalisiert, dass als nächstes gerichtliche Schritte mit erheblichen Mehrkosten drohen. Die sofortige Einschaltung einer Anwaltskanzlei anstelle eines Inkassobüros hat für Sie Kostenvorteile, wenn trotz der außergerichtlichen Mahnungen ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden muss. Bei der Beauftragung eines Anwalts anstelle eines Inkassobüros werden nämlich die Kosten für die Mahnschreiben teilweise auf die Kosten der Klage oder des gerichtlichen Mahnverfahrens angerechnet. Viele Gerichte, so auch das Amtsgericht Braunschweig, vertreten daher die Auffassung, dass Ihnen der Schuldner die Mehrkosten für die Einschaltung eines Inkassobüros nicht erstatten muss. Wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet, so überwachen wir für Sie die jeweils laufenden Fristen und stellen sicher, dass Ihnen keine prozessualen Nachteile entstehen.