Lassen Sie sich Schmerzen bezahlen

Dez

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Lassen Sie sich Schmerzen bezahlen

Artikel zum Verkehrsrecht aus dem Braunschweig Report (18.04.2007) von Fachanwalt Dr. Christian Pfennig:

Leider kommt es immer wieder vor, dass bei einem Unfall Personen verletzt oder sogar getötet werden. Sollten Sie oder einer der Fahrzeuginsassen bei einem Verkehrsunfall verletzt werden, so ist es dringend erforderlich umgehend einen Arzt oder die Notfallaufnahme aufzusuchen, damit später ein ärztlicher Bericht erstellt werden kann, der den kausalen Zusammenhang zwischen Verkehrsunfall und Verletzung bestätigt. Um diesen Bericht müssen Sie sich nicht kümmern, dies erledigt Ihr Rechtsanwalt für Sie. Er lässt sich eine sogenannte Schweigepflichtentbindungserklärung unterzeichnen, die er an den gegnerischen Versicherer weiterleitet. Dieser fordert dann die Atteste beim Arzt an und stellt diese dann Ihrem Anwalt zur Verfügung.

Bitte bedenken Sie, dass das sogenannte HWS-Schleudertrauma, welches typisch bei Auffahrunfällen ist, sich auch erst ein bis 2 Tage nach dem Unfall bemerkbar machen kann. Die Anzeichen hierfür sind z.B. Schwindel, Erbrechen und Nackensteife. Dokumentieren Sie erforderlichenfalls Verletzungsfolgen auf Fotos.

Bei Personenschäden kann es neben dem Schmerzensgeldanspruch aber auch weitere Ansprüche geben. Dies sind zum Beispiel Schmerzensgeldrente, Haushaltsführungsschaden, vermehrte Bedürfnisse, Verdienstausfallschaden bis hin zur Hinterbliebenenrente und Beerdigungskosten, die der Fachanwalt für Sie geltend macht. Auch die Anwaltskosten sind bei Haftungseintritt von der Gegenseite zu übernehmen.

Für weitere Informationen zum Schmerzensgeldanspruch lesen Sie bitte auch unseren Artikel Wissenswertes zum Schmerzensgeldanspruch.