Unschuldig und trotzdem bestraft?

Dez

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Unschuldig und trotzdem bestraft?

Artikel von Fachanwalt für Verkehrsrecht Dr. Christian Pfennig

Sind Sie unschuldig in einen Verkehrsunfall verwickelt und überlassen der Versicherung des Geschädigten die Regulierung, verschenken Sie in der Regel Geld. Schnell bleiben Sie auf einer eingewandten Mithaftung oder einer Betriebsgefahr hängen und auch die Höhe des Schadenersatzes wird regelmäßig geringer geleistet, als sie beanspruchen können, und oft merken Sie das nicht einmal.

Beachten Sie bitte, ob und wie lange ein Mietwagen in Anspruch genommen werden muss. Mitunter werden Mietwagenkosten gar nicht oder nicht voll übernommen, hier droht eine Kostenfalle; ggf. ist eine Nutzungsausfallentschädigung günstiger für Sie. Auch dabei ist oft mehr drin, als Ihnen zugestanden wird. Bei der Kfz-Schadensermittlung (auch bei sonstigen beschädigten Gegenständen) sind oft der Wiederbeschaffungs- und Restwert oder bei einem Reparaturschaden eine eingetretene Wertminderung Streitpunkte.

Kompliziert wird es auch bei Verletzung: Können Sie Schmerzensgeld und wieviel verlangen? Sollen Sie eine Abfindung akzeptieren? Was ist bei verletzungsbedingten Spätfolgen und Kosten für eine erforderliche Haushaltshilfe zu beachten?

Die Rechtslage ist seit dem Schadenrechtsänderungsgesetz 2002 kompliziert geworden. Bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen erhalten Sie duch sofortige Einschaltung eines spezalisierten Anwalts regelmäßig mehr Schadenersatz. Der erfahrene Fachanwalt übernimmt zügig die gesamte Schadensabwicklung mit der Versicherung, die auch bei voller Haftung dessen Gebühren zu übernehmen hat – die gehören zum Schadenersatz. Sie sparen Zeit und es rechnet sich.