Rechtsgebiet | Verkehrsrecht in Braunschweig

Verkehrsunfall

Der Fachanwalt bei Verkehrsunfall – Ihr profitabler Partner!

Häufig bekommen Geschädigte, die nach einem Unfall ihre Ansprüche in Eigenregie geltend gemacht haben, im Laufe der Unfallabwicklung plötzlich Ärger mit dem Versicherer, dem Unfallgegner oder anderen Beteiligten wegen noch verbleibenden Forderungen – teilweise kennt er diese gar nicht (Mietwagen Nutzungsausfall, Wertminderung, Wiederbeschaffungs- und Restwerte, beschädigte Gegenstände, Mehrwertsteuer, Nebenkosten, Schmerzensgeld, Heilbehandlungskosten, Haushaltsschaden, vermehrte Bedürfnisse, Erwerbsschaden).

Der gegnerische Versicherer, der zunächst zügige Regulierung zugesagt hat, kürzt oder verweigert plötzlich Schadenpositionen, worauf dann erst der Fachanwalt – meist zu spät – zu Rate gezogen wird. Mitunter verweist der gegnerische Versicherer auf billigere Reparaturwerkstätten, die Rechnung einer Fachwerkstatt wird gekürzt. Dies muss man sich jedoch nicht gefallen lassen: Der Bundesgerichtshof hat hier zugunsten der Geschädigten entschieden.

Derjenige, der unverzüglich nach einem Unfall den erfahrenen Fachanwalt mit der Abwicklung der Unfallangelegenheit betraut, spart Zeit und Ärger und profitiert auch noch davon. Der Anwalt hält alle Fäden in der Hand, klärt Sie auf, was zu tun ist und vermeidet Fehler, die später für Sie teuer werden können. So besteht die Gefahr, dass Sie beispielsweise auch bei einem unverschuldeten Unfall auf den gesamten Mietwagenkosten sitzen bleiben, wenn Sie ihren Schaden nicht reparieren lassen oder wenn Sie über einen Zweitfahrzeug verfügen. Bei Personenschäden ist der Geschädigte generell überfordert und verschenkt hier unnötig Geld.

Daher ein guter Rat: Vertrauen Sie nur dem unabhängigen Profi, denn dieser sorgt dafür, dass Ihre Ansprüche angemessen reguliert werden. Eine Studie des Deutschen AnwaltVereins belegt: Fachanwälte holen mehr für Sie raus. Fragen Sie sich: Bei wem sind Ihre Ansprüche besser aufgehoben – beim KFZ Meister Ihrer Werkstatt, dem Mitarbeiter des Abschleppunternehmens oder einer Mietwagenfirma, dem Sachbearbeiter des gegnerischen Versicherers – oder Ihrem unabhängigen Fachanwalt für Verkehrsrecht mit 2 juristischen Staatsexamen, gesonderter Fachanwaltsausbildung und mehr als 25 Jahre Berufserfahrung?

Um Ihnen einen Eindruck zu verschaffen, welche Ansprüche im Falle eines Unfalls vom Geschädigten geltend gemacht werden  können, empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle unseren Artikel Ansprüche, die ein Geschädigter bei einem Autounfall geltend machen kann.

Ihr Team für Verkehrsrecht

Folgende Ansprechspartner stehen Ihnen für dieses Rechtsgebiet unter den unten genannten Kontaktinformationen zu Verfügung

RA Dr.Christian Pfennig, Fachanwalt für Verkehrsrecht
RA Thorsten Schumacher, Fachanwalt für Verkehrsrecht
RA Max Kaiser

 

 

Telefon: + 49 (0) 531 – 388 14 14
Telefax: + 49 (0) 531 – 388 14 10
E-Mail: info@bs-law.de

Sobald ein Anhörungsbogen zugeht, den Fragebogen nicht ausfüllen auch nicht wegen der Fahrzeugführereigenschaft, es besteht keine Verpflichtung zur Rücksendung – sondern erst den Profi fragen, andernfalls werden Verteidigungsmöglichkeiten ggf. beschränkt. Wichtig ist die Akteneinsicht, die bekommt nur der Verteidiger.

  • Überprüfung der Akte auf Fehler und Verjährung
  • Fotoüberprüfung und Identitätsfragen
  • Überprüfung der Messung (Eichung – Laser – Radar – Zeit- Weg-Messung, Abstandsmessung, Atemalkohol)
  • Rotlichtverstöße
  • Lenkzeit- Zuladungsverstösse
  • Vermeidung von Eintragungen
  • Punkteabbaumaßnahmen
  • Maßnahmen gegen Fahrverbot oder Nebenfolgen

Auch hier gilt: “Ich habe noch nie bereut, was ich nicht gesagt habe!” Es kann wirklich nur gegen Sie verwandt werden, was sie sagen, nicht was sie verschweigen. Je früher Sie zum Profi gehen, desto mehr Möglichkeiten haben Sie. Machen Sie keine Aussagen, ohne Ihren Anwalt zu fragen und warten Sie nicht ab, bis die Staatsanwaltschaft oder das Gericht schon Entscheidungen getroffen haben.

Wir bieten umfassende Verteidigung, Ermittlungsüberprüfung durch Akteneinsicht, Überprüfung auf formale Fehler, Strategieentwicklung nach Akteneinsicht, Begleitung des Ermittlungsverfahren über Staatsanwaltschaft bis zum Gericht, Absprachen und Einstellungsbestrebungen, Vermeidung von Gerichtsverhandlungen, bei Beschlagnahme der Fahrerlaubnis ggf. Beschwerde gegen vorläufige Entziehung, Hinwirkung auf günstige Folgen bei Strafe und ggf. Führerscheinentzug, Berücksichtigung von Besonderheiten bei Alkohol- und/oder Drogendelikten, Überprüfung der Ermittlung von Meßwerten, Rückrechnungsüberprüfungen, Beweisanträge, Beachtung von Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle

Hilfe bei Erwerb, Entzug und Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, Besonderheit bei EU Führerschein, MPU (“Idiotentest”) – Vorbereitungen und Überprüfungen von MPU-Gutachten, Anträge auf Verkürzung der Sperrfrist, Vertretung bei Geeignetheitsmängeln wegen körperlicher oder charakterlicher Auffälligkeiten, Verhandlungen mit der Führerscheinstelle oder dem Gericht

Nähere Informationen zu den letzten Punkten finden Sie in unserem umfassenten Artikel Tipps zum Vorgehen bei Ordnungwidrigkeiten und drohendem Fahrverbot, in welchen wir erläutern, welche Rechte Sie haben, wenn Sie von der Polizei angehalten werden oder von einer Behörde einen Bußgeldbescheid oder eine Auflage erhalten.

Häufig scheuen sich Geschädigte, die in einen Unfall verwickelt wurden, der Empfehlung zu folgen, fachanwaltlichen Beistand zur Schadenregulierung in Anspruch zu nehmen, da sie den Schaden nicht verteuern oder auch Kosten entstehen lassen wollen, insbesondere dann, wenn sie nicht über eine Rechtsschutzversicherung verfügen. Diese Vorbehalte sind in der Regel unbegründet und für den Geschädigten lohnt es, einen Anwalt einzuschalten. Hinzuweisen ist auf nachfolgende Urteile.

OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 02.12.2014, Aktenzeichen: 22 U 171/13 (openJur 2015, 2046)

“Auch bei einfachen Verkehrsunfallsachen ist die Einschaltung eines Rechtsanwalts von vornherein als erforderlich anzusehen. Gerade die immer unüberschaubarere Entwicklung der Schadenspositionen und der Rechtsprechung zu den Mietwagenkosten, Stundenverrechnungssätzen u.ä. lässt es geradezu als fahrlässig erscheinen, einen Schaden ohne Einschaltung eines Rechtsanwalts abzuwickeln.”

AG Dortmund, Urteil vom 29.06.2009, Aktenzeichen: 431 C 2944/09

“Entgegen der Auffassung der Beklagten ist nach Auffassung des seit fast 30 Jahren mit Verkehrsunfallhaftpflichtfragen befassten Richters jeder Verkehrsunfallgeschädigte gut beraten, die Regulierung selbst kleiner Schäden … von Anfang an in die Hand eines erfahrenen Rechtsanwalts zu geben. … Da die Haftpflichtversicherer bei der Schadenregulierung inzwischen geradezu systematisch fast jede übliche Schadensposition in zahlreichen Zivilprozessen zum Gegenstand umfangreicher Auseinandersetzungen machen, muss auch der geschäftserfahrene Geschädigte stets auf der Hut sein und befürchten, dass eine Schadensposition, die noch gestern anerkannt worden wäre, von der gegnerischen Versicherung jetzt nicht mehr akzeptiert wird. … Schließlich gebietet es der Grundsatz der Waffengleichheit, dass auch der geschäftserfahrene Geschädigte sich durch Beauftragung eines Rechtsanwalts Augenhöhe im Verhältnis zur gegnerischen Versicherung beschaffen darf. Die Versicherungswirtschaft hat es sich mit einem Teil Ihres Regulierungsverhaltens der letzten Jahre selbst zuzuschreiben, wenn Geschädigte ihr nicht mehr vertrauen und von Anfang an anwaltlichen Rat suchen.“

AG Esslingen, Urteil vom 02.03.2010, Aktenzeichen: 7 C 1765/09

“Da der Haftpflichtversicherer als Spezialist in dieser Materie auf eine geschulte Organisation und auf sachkundiges Personal zurückgreifen kann, muss der rechtsunkundige Anspruchsteller als Gegengewicht einen Anwalt haben. (…) wenn ein Leasingfahrzeug verunfallt, kann es leicht zu Problemen bei der Zuordnung einzelner Schadenspositionen zwischen Leasing-Nehmer und Leasing-Geber kommen“.

AG Eisenach, Urteil vom 17.11.2016, Aktenzeichen:  57 C 175/16

“An­ge­sichts der mittlerweile herr­schen­den Re­gu­lie­rungs- res­pek­ti­ve Nichtregulierungspraxis der Au­to­mo­bil­ver­si­che­rungs­wirt­schaft, bei der sich die den Beklagten in Deutschland vertretende Ver­si­che­rung amtsbekannt in be­son­de­rem Maße hervortut, stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch einfach gelagerte Ver­kehrs­un­fäl­le gibt.”

AG Magdeburg, Urteil vom 17.6.2016, Aktenzeichen: 103 C 2713/15 (103)

“Die Viel­zahl der zur Schadenhöhe geführten Rechtsstreite zeigen, dass in diesen Fällen trotz der un­ter­neh­me­ri­schen Tätigkeit des Geschädigten die Inanspruchnahme anwaltlicher Un­ter­stüt­zung ge­bo­ten ist.”

AG Nürn­berg, Urteil vom 05.12.2016 – Aktenzeichen: 20 C 6406/16
“Die gerichtliche Praxis zeigt, dass es einen „einfachen Verkehrsunfall” schon aufgrund der Ab­rech­nungs­pra­xis der Ver­si­che­run­gen nicht mehr gibt.”

Ebenso:  AG Sie­gen, Ur­teil vom 05.12.2016 – Aktenzeichen: 14 C 1512/16